Sind niedrige Tilgungsraten eigentlich immer gut?

Niedrige Tilgungsraten sollten auf Herz und Nieren geprüft werden.

Niedrige Tilgungsraten sollten auf Herz und Nieren geprüft werden.

Manche Banken bieten Kredite mit einer jährlichen Tilgungsrate von nur knapp über einem Prozent an. Das ist auf den ersten Blick ein überaus verlockendes Angebot – und scheint ein sehr einfacher Weg zu sein, eine Immobilie zu finanzieren. Die monatliche Rate wäre bei einer solchen Tilgung sehr niedrig.  Doch wie so oft – sieht man genauer hin, findet man auch einen Haken: wer sich diese Art von Rekordniedrigzins sichert, legt sich nicht wie die meisten Kreditnehmer auf eine Laufzeit von ca. 15 – 25 Jahre fest  – sondern muss mit der doppelten Länge der Zeit rechen – also mit cirka vierzig Jahren!  Die Finanzexperten von ACCEDO raten daher Kunden zu einer mindestens zweiprozentigen Tilgung. Eine andere Alternative – wenn die finanzielle Situation des Kreditnehmers dies erlaubt – ist ein Schnelltilgerdarlehen. Das ist ein Kredit, der innerhalb der Zinsbindungsfrist komplett zurückgezahlt wird. Dies bedeutet zwar einerseits zwar hohe Raten – aber dafür profitiert man von ansehnlichen Zinsrabatten! Grundsätzlich gilt immer: Nur, wer sich vor dem Vertragsabschluss umfassend informiert und beraten lässt, kann mit einer Baufinanzierung rechnen, die kein böses Erwachen verspricht.

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